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Ziemlich genau 35 Jahre ist es nun her, als die damalige OMK 1976 den Startschuss zum Senioren-Cup gab. Damit fand ein jahrelanger Kampf des Koblenzers Joachim Paul einen erfolgreichen Abschluß. Schon Anfang der 70er Jahre wurde er mit seiner Idee, ältere Fahrer in einer eigenen Klasse unter erleichterten Bedingungen starten zu lassen, bei der OMK vorstellig. Trotz anfänglicher Ablehnung ließ er nicht locker. Ein frischer Wind wehte erst, nachdem der zweimalige Gespannweltmeister Wilhelm Noll OMK-Präsident wurde und man bei der Frankfurter „Motorsportbehörde“ Neuerungen wesentlich aufgeschlossener gegenüberstand. Als dann noch Schützenhilfe von Hercules, KTM und Maico sowie von ADAC und DMV kam, war das Eis endgültig geschmolzen – die OMK schrieb für 1976 den „OMK Senioren-Cup“ für Fahrer von 40 bis 55 Jahren aus.
Am 25.4.1976 starteten die Senioren dann in Delmenhorst zu ihrem ersten Lauf „Rund um die Hünengräber“. Bis zum Endlauf in Streitberg ging es spannend zu – nur einen winzigen Punkt lagen die beiden Titelaspiranten Burchard Lenz (Hercules 175) und Hans Lippl (Maico 250) auseinander, als Lippl in der Sonderprüfung stürzte und der erstmalig ausgetragene Senioren-Cup an Lenz ging.
Am 7.3. 2010 ging der Senioren-Cup in Uelsen in seine 35. Saison. Wegen der hohen Teilnehmerzahlen gibt es erstmalig zwei Klassen – die 50jährigen starten in der neuen „Super-Senioren-Klasse“.
Joachim Paul, der Vater der Senioren-Klasse, hat’s mit Freude zur Kenntnis genommen
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